Keine Beschwerde zur abschlägigen Verfügung des Bundesamts für Gesundheit (BAG)


Die Universität Bern hat den Entscheid des BAGs inzwischen eingehend geprüft. In Abwägung aller
Umstände kommt sie zum Schluss, dass ein Beschwerdeverfahren nicht zielführend ist und sieht
deshalb von einer Beschwerde ab. «Wir sind zwar weiterhin von der Wichtigkeit der Studie und
vom Studiendesign überzeugt, sehen aber leider aktuell keine realistische Möglichkeit, die
notwendige Ausnahmebewilligung für die Studie vom Bundesamt für Gesundheit zu erhalten», so
Studienleiter Sven Trelle vom Klinischen Studienzentrum. Die Universität sieht es nicht als
zweckmässig an, ein langwieriges Beschwerdeverfahren anzustrengen. Dieser Entscheid ist auch
vor der aktuellen politischen Initiative zur schnellen Einführung eines sogenannten
Experimentierartikels zu sehen. Weiterhin prüft die Studienleitung eine Neueinreichung des
Projektes mit verändertem Studiendesign. Dies wäre jedoch mit grösseren Anpassungen
verbunden, die mehrere Wochen in Anspruch nehmen werden.